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Früher Pubertätsbeginn bei Kindern


© Pressmaster/Shutterstock.com

Eine mögliche Ursache, dass Kinder immer früher in die Pubertät kommen, wiesen amerikanische Forscher nach: Sie stellten einen Zusammenhang zwischen Wirkstoffen aus Körperpflegeprodukten der schwangeren Mütter und einer früheren Geschlechtsreife fest.

Konservierungsmittel mit Nebenwirkungen

In einer Langzeitstudie untersuchten Wissenschaftler von der Universität Berkeley, ob Inhaltsstoffe aus Kosmetika eine Wirkung auf den zeitlichen Beginn der Geschlechtsreife von Kindern haben, wenn deren schwangere Mütter sie verwenden. Die untersuchten Substanzen gehörten zur Gruppe der Phenole und Parabene, die in Kosmetikprodukten das Keimwachstum verhindern sowie als Konservierungsmittel dienen. Zusammen mit den Phthalaten, die Duftstoffe in Kosmetika fixieren, stehen alle drei Substanzgruppen in Verdacht, in das Hormonsystem einzugreifen, insbesondere in das von Mädchen.

Die Studie begann im Jahr 1999 und die Forscher nahmen von den schwangeren Müttern sowie später von deren Kindern im Alter von 9 Jahren Urinproben. In den folgenden 4 Jahren bis zum Alter von 13 Jahren stellten die Mediziner den Beginn der Pubertät mittels eines Standardtests fest.

Verfrüht einsetzende Pubertät nachteilig

Enthielten die mütterlichen Proben besonders viel Phthalat, begann die Schamhaarentwicklung der Töchter etwa ein halbes Jahr früher. Hohe Konzentrationen des zu den Phenolen zählenden Triclosans hatte zur Folge, dass die erste Menstruation (Menarche) knapp 5 Monate früher einsetzte. Große Mengen an Parabenen im Urin der Töchter ging mit einer früheren Entwicklung der Brustdrüsen, der Schambehaarung und einer früher einsetzenden Menarche einher. Bei Jungen zeigte sich nur ein Zusammenhang zwischen Parabenen und einer früheren Reifung der Geschlechtsorgane.

Die Erstautorin der Studie Kim Harley erklärt, dass die Studienergebnisse wichtig seien, da die Pubertät bei Mädchen seit einigen Jahrzehnten immer früher beginnt. Harley betont, dass ein früheres Einsetzen der Pubertät bei Mädchen nicht nur die Anfälligkeit für psychische Probleme erhöhe, sondern auch das langfristige Risiko für Brust- und Eierstockkrebs.

Quelle: Ärztezeitung

Autor: Simone Lang

Malen als Gedächtnisstütze


© ABO PHOTOGRAPHY/Shutterstock.com

Wortlisten merken, schwierige Definitionen begreifen – mit Stift und Zeichenpapier in der Hand kaum noch ein Problem. Das Aufmalen von Begriffen hilft dem Gedächtnis deutlich auf die Sprünge.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Wie schaffen wir es, uns besser an Wörter und schwierige Begriffe zu erinnern? Dieser Frage gingen kanadische Wissenschaftler der Universität Waterloo nach. Eine Liste mit Begriffen wie zum Beispiel Birne und Lkw behielten Versuchspersonen viel besser in Erinnerung, wenn sie diese aufzeichneten. Die Probanden merkten sich die Worte viel schlechter, wenn sie sie mehrfach aufschrieben, sich im Geist vorstellten oder entsprechende Abbildungen betrachteten. Auch Erklärungen für schwierige Begriffe wie beispielsweise Isotop prägten sich den Teilnehmern besser ein, wenn sie nicht nur abgeschrieben, sondern gemalt wurden.

Malen besonders hilfreich für Ältere und Demenzkranke

Ältere Personen schnitten schlechter ab als jüngere, wenn sie sich Wortlisten durch Aufschreiben merken sollten. Dieser Nachteil verschwand vollständig, wenn sie die Begriffe zeichneten. Auch Patienten mit Demenz profitierten von der Zeichenmethode, mit der sie sich eine Wortliste am besten einprägten.
Die Studienleiterin Myra Fernandes vermutet, dass aufgrund der Kombination aus motorischen und visuellen Anteilen das Zeichnen so gut als Erinnerungsstütze funktioniert. Zusätzlich verlangt das Malen ein intensives Auseinandersetzen mit dem Begriff oder der Definition.

Ohne Bedeutung für die Gedächtnisleistung waren die künstlerischen Fähigkeiten des Einzelnen; auch die Strichmännchen von Teilnehmern ohne Zeichenerfahrung halfen beim Erinnern.

Quelle: Spektrum

Autor: Simone Lang

Verdauung fängt im Kopf an


© Alliance/Shutterstock.com

Bereits der Anblick und der Duft eines leckeren Essens geben dem Körper das Startsignal für die Produktion von Verdauungsenzymen und Speichel. Kölner Forscher untersuchten die Wege, über die Gehirn und Leber Kontakt miteinander aufnehmen.

Körper bereitet sich zeitig auf Nahrungsverwertung vor

Wann stellt sich der Körper auf die Verdauung von Nahrungsbestandteilen ein? Wenn die ersten Bissen im Mund sind oder schon vorher? Schon länger ist bekannt, dass während der so genannten Kopfphase – also beim Riechen, Sehen und Schmecken – alle Bereiche des vegetativen Nervensystems aktiviert werden: Die Herzfrequenz steigt, die Speichelproduktion im Mund kommt in Gang und der Magen gibt Enzyme zur Verdauung der Nahrung ab. Auf diese Weise ist die Verstoffwechslung der aufgenommenen Nahrung sichergestellt.

Auge & Nase senden Startsignal an Leber

Das Wissenschaftlerteam um Prof. Jens Claus Brüning vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung fand kürzlich heraus, dass nicht nur der Magen-Darm-Trakt, sondern auch die Leber durch den Geruch und den Anblick von Speisen über Nervenzellen (Neurone) im Gehirn aktiviert wird, Verdauungsenzyme freizusetzen.

Brüning und sein Team wiesen nach, dass während der Kopfphase noch weitere Prozesse der Nahrungsverwertung angekurbelt werden: Im Gehirnbereich des Hypothalamus, der wichtigsten Schaltzentrale des vegetativen Nervensystems, existieren Neurone, die ausschließlich durch Riechen und Sehen von Essen aktiviert werden und der Leber signalisieren, dass Verdauungsenzyme bereitgestellt werden müssen. Claus Brandt, Erstautor der Studie, fasst zusammen: „Der Körper reagiert nicht erst auf die Nahrung, wenn sie aufgenommen wurde, sondern bereits auf die sensorischen Signale, die mitteilen, dass sie bald ankommen wird. Somit kann er eine effiziente Verstoffwechselung des Essens gewährleisten.“

Quelle: Ärzteblatt

Autor: Simone Lang

Ausdauertraining verjüngt Zellen


© SARYMSAKOV ANDREY/Shutterstock.com

Dass sportliche Betätigung gesund für Herz und Kreislauf ist und auch im Alter fit hält, ist unstrittig. Welche Sportart wirkt sich am positivsten auf den Gewinn an Lebensjahren aus? Dieser Frage gingen Forscher aus Homburg und Leipzig nach.

Sport ist nicht gleich Sport

An der Untersuchung nahmen 124 gesunde, aber inaktive Erwachsene teil. Der Kardiologe Christian Werner von der Universität des Saarlandes und sein Team analysierten, wie sich unterschiedliche Arten intensiver sportlicher Betätigung auf verschiedene Messgrößen niederschlagen, die mit langem Leben verknüpft sind.

Die zelluläre Alterung spiegelt sich in der Länge der so genannten Telomere wieder. Bei Telomeren handelt es sich um Abschnitte der Erbsubstanz, die sich an den Enden der Chromosomen befinden und sich schützend um das Erbgut der Zelle legen, um diese vor dem Zelltod zu bewahren. Alternde Zellen besitzen somit kürzere Telomere als jüngere Zellen. Ein weiterer Alterungsmarker ist das Eiweiß Telomerase, das eine Verkürzung der Telomere verhindert.

Die Personen der Kontrollgruppe führten für die Dauer der Studie (6 Monate) ihren inaktiven Lebensstil weiter. Die zweite Gruppe nahm 3 Mal pro Woche an einem 45-minütigem Ausdauertraining teil. Die dritte Gruppe erhielt ein Intervalltraining mit einem Wechsel von 4 Minuten Anstrengung und 4 Minuten Erholungspause. Die vierte Gruppe durchlief 3 Mal wöchentlich ein Zirkeltraining an 8 verschiedenen Fitnessmaschinen mit je 20 Wiederholungen.

Wirkung bis auf Chromosomenebene

Alle Teilnehmer der Sportgruppen erzielten einen ähnlichen Trainingseffekt, was die erhöhte Laufgeschwindigkeit und die gesunkene Herzfrequenz im Vergleich zu den Kontrollpersonen zeigte.

Eine Veränderung der Altersmarker ließ sich nur bei den Gruppen mit Ausdauer- und Intervalltraining feststellen: Die Telomere waren verlängert und die Telomerase-Aktivität erhöht. Die Gruppe mit Krafttraining wies ähnlich wie die Kontrollgruppe kaum Veränderungen dieser Parameter auf. Für den Erstautor der Studie Werner bestätigt dieses Resultat die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, wonach Krafttraining nicht als Ersatz, sondern eher als Ergänzung von Ausdauertraining betrachtet werden sollte.

Ob ein halbes Jahr sportliches Training aber ausreicht, um langfristig die Zellen zu verjüngen und länger zu leben, ist laut Studienleiter Prof. Ulrich Laufs Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Quelle: Ärzteblatt

Autor: Simone Lang

Ohrenpflege – so geht's


© Bohbeh/Shutterstock

Unser Ohr leistet Enormes. Gleich für zwei Sinneswahrnehmungen ist es zuständig: den Hörsinn und den Gleichgewichtssinn. Tipps zur richtigen Pflege und Reinigung dieses wichtigen Organs.

Selbstreinigung der Ohren unterstützen

Die Ohren reinigen sich selbst und zwar rund um die Uhr. Kleine Flimmerhärchen in den Gehörgängen transportieren durch ständige Bewegung abgestorbene Hautschuppen, Fremdkörper und Schmutz- und Staubpartikel nach außen. Unterstützt werden die Härchen vom Ohrenschmalz, dem sogenannten Cerumen. Ohrenschmalz ist kein Schmutz. Im Gegenteil: Da Partikel daran haften bleiben, hilft das klebrige Sekret, den Gehörgang zu reinigen. Außerdem bildet Ohrenschmalz einen Säureschutzmantel, der das Eindringen von Krankheitserregern oder Insekten verhindert und die Haut fettet, um sie geschmeidig zu halten. Um die Ohren zu reinigen genügt es, diese Selbstreinigungsfunktionen zu unterstützen.

Sanfte Säuberung

Mit einem Waschlappen oder Wattepad können Sie die Ohrmuscheln sanft säubern und den heraus transportierten Schmutz entfernen. Alternativ lassen Sie unter der Dusche etwas warmes Wasser in den Gehörgang laufen und trocknen die Ohrmuschel anschließend mit einem weichen Tuch ab.

Hinweis: Seife oder Shampoo sollten nicht in die Ohren gelangen.

Gegen trockene Haut hilft es, die Ohrmuschel vorsichtig mit einigen Tropfen Babyöl einzureiben. Auch hinter den Ohren sollten Sie sich regelmäßig waschen und die Haut anschließend gut abtrocknen. Kinder benötigen dabei Hilfe. Denn bei fehlender oder falscher Reinigung entstehen bei Ihnen besonders schnell Entzündungen am und im Ohr.

Wattestäbchen meiden

Wattestäbchen haben in den Ohren nichts zu suchen. Die harten Stäbchen können kleine Hautverletzungen verursachen und eine Angriffsfläche für Bakterien und Pilze bieten. Die Folge sind Ekzeme und schmerzhafte Entzündungen des Gehörgangs. Bei unsachgemäßer Benutzung besteht außerdem das Risiko, das empfindliche Trommelfell zu reizen oder zu verletzen. Zum anderen schieben Q-Tipps das Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang, wo es eintrocknet und sich zu einem Pfropf verklumpen kann.

Tipp: Wenn Sie nicht auf Wattestäbchen verzichten wollen, steigen Sie auf spezielle Sicherheitsstäbchen für Babys um. Diese haben ein verdicktes Ende und dringen nicht zu tief in den Gehörgang ein.

Ohrenschmalzpfropf professionell entfernen lassen

Eine weitere Ursache für einen Ohrenschmalzpfropf ist eine übermäßige Produktion von Ohrenschmalz. Dann reicht die Selbstreinigungsfunktion der Ohren nicht aus. Ohrenschmalz sammelt sich im Gehörgang, trocknet ein und bildet einen harten Pfropf. Bei älteren Menschen entsteht der Verschluss oft, da die Drüsen weniger Fett erzeugen und das Ohrenschmalz fester wird. Die Folgen sind Druckgefühle, Schmerzen und Schwerhörigkeit. Ohrentropfen oder -sprays mit Pflanzenölen aus der Apotheke helfen Ihnen, das Cerumen zu entfernen.

Hinweis: Hat sich bereits ein harter Pfropf gebildet, sollten Sie sich an einen HNO-Arzt wenden. Dieser entfernt den Schmalzpfropfen durch Absaugen, mithilfe eines kleinen Häkchens oder durch eine Spülung mit körperwarmem Wasser.

Autor: Sandra Göbel